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Frankreichs Nationalparks mit dem Zug

Mercantour-Massiv, Calanques, Pyrenäen, Cevennen ... Steigen Sie ein, wir bringen Sie mit dem Zug zu den französischen Nationalparks!

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Träumen Sie davon, reine Luft zu atmen und mitten in der Natur neue Kraft zu schöpfen? Besuchen Sie die Nationalparks in Frankreich, einer schöner als der andere!

Mit dem Zug erreichbare französische Nationalparks

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Plage à Porquerolles - © nikitje

In das Herz der Natur eintauchen

Die französischen Nationalparks, außergewöhnliche Gebiete, an Land wie auch auf dem Meer, sind geschützte Naturbereiche, die sowohl in Frankreich als auch international bekannt sind. Sie sind ideal, um die Natur zu entdecken, und dienen dazu, das Naturerbe, Fauna und Flora zu bewahren. Besuchern werden Veranstaltungen und Führungen angeboten.

Schützen Sie bei Ihrer Reise in die Nationalparks auch die Natur und bevorzugen Sie ein sauberes Transportmittel. Der Zug zählt zu den Fortbewegungsmitteln, die am ökologischsten sind. Auf Grundlage derselben Kilometerzahl stößt der Zug 50-mal weniger CO2e aus als das Auto(1) und 80-mal weniger als ein Flugzeug(2)!

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Parc national du Mercantour, Alpes-maritimes - © Istock - Cristianoalessandro

Mercantour, Paradies der Murmeltiere und Gämsen

Der Nationalpark Mercantour liegt eine Stunde von Nizza entfernt und gehört zu den Departements Alpes-Maritimes und Alpes-de-Haute-Provence. Das Gebirgsmassiv grenzt an die italienische Grenze und reicht mit dem Gipfel Cime du Gélas bis zu einer Höhe von 3.143 Metern. Der Park ist mit Seen übersät und umfasst 8 Täler in Postkartenoptik: Ubaye, Bévéra, Vésubie, Roya, Tinée, Cians, Var, Verdon. Hier leben eine beachtenswerte Fauna und Flora, deren Inventar gerade noch erstellt wird Starten Sie in aller Ruhe auf den Wanderwegen, um dieses Paradies der Murmeltiere, Gämsen und Alpensteinböcke zu entdecken.

>> Das Best-of der Wanderwege in Frankreich

 

Wussten Sie schon? Um alles über die Fauna und Flora zu erfahren, laden Sie sich die von Nationalpark erstellte App Biodiv'Mercantour herunter.

Wie kommen Sie dorthin? Nehmen Sie den Zug bis Nizza, dann einen der Busse der Lignes d‘Azur, die jedes Tal bedienen. Sie können auch den Zug Train des Merveilles (Linie Nizza-Cuneo) und den Zug Train des Pignes (Linie Nizza-Digne-les-Bains) nehmen.

>> Steigen Sie in den Zug nach Nizza!

 

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Calanque d'En-Vau, Marseille - © Istock - Johan Sjolander

Calanques, türkisfarbenes Wasser und weiße Felsen

Mit ihrem paradiesischem Wasser, das unwiderstehlich dazu einlädt, darin einzutauchen, und ihren strahlend weißen Kalkfelsen laden die Calanques zum Träumen ein. Von Marseille bis Cassis und La Ciotat haben sie sich in den Fels gegraben und verbergen dabei entzückende Strände und bezaubernde kleine Hütten umgeben von Pinien und der Garrigue-Vegetation. Auf dem Programm Ihres Ausflugs: Wandern, Klettern, Baden, Tauchen, Kreuzfahrt und Kajak, alles unter dem südfranzösischen (strahlend blauen) Himmel ... 

>> Eine Reise zu den Calanques de Marseille

 

Wussten Sie schon? Der Meeresboden der Calanques birgt Schiffwracks aus der Antike. Das älteste ist Ecueil de Miet 3, das Amphoren und Pokale zum Weintrinken transportierte. 

Wie kommen Sie dorthin? Nehmen Sie einen Zug bis Marseille, Cassis oder La Ciotat.

>> Steigen Sie in den Zug nach Marseille!

 

famille plongée
famille plongée - © Istock - bicho_raro

Port-Cros, ein Garten Eden am Mittelmeer

Kristallklares Wasser, Meeresboden, auf dem das große Herbarium der Neptunsgräser wogt und wo sich mehrfarbige Fische verstecken ... Der Nationalpark Port-Cros ist ein Garten Eden für die Liebhaber des Schnorchelns und Tauchens. Gegenüber von Hyères sind die Inseln Porquerolles und Port-Cros sein Herzstück. Ziehen Sie Flossen, Brille und Schnorchel an und folgen Sie dem Unterwasserweg von Palud. Er ist markiert und lässt Sie eintauchen in ein Feuerwerk an Farben, zwischen Meerpfauen, Anemonen und Seesternen. Ein Park, den Sie sowohl im Meer als auch an Land entdecken können, auf den schroffen Felsen, die in das Mittelmeer hereinragen.  

>> Noch mehr Kristallklares Wasser gibt es in unserem Strand-Best-of

 

Wussten Sie schon? Der Park ist mit der Leitung des Refugiums für Meeressäugetiere im Mittelmeer mit dem Namen Pelagos beauftragt. 

Wie kommen Sie dorthin? Nehmen Sie den Zug bis Hyères, dann den Bus Nr. 67 bis zur Haltestelle Tour Fondue in Giens. Von dort nehmen Sie ein Schiff, um die Insel Porquerolles zu erreichen.

>> Steigen Sie in den Zug nach Hyères

 

chemin randonnée cirque gavarnie
chemin randonnée cirque gavarnie - © iStock-bbsferrari

Pyrenäen, erhabene Berggipfel und Täler

An der Grenze zu Spanien, im Süden von Pau und Tarbes, zeigt der Nationalpark Pyrenäen seine Landschaften mit Bergen und spektakulären Tälern Ossau, Cauterets, Azun, Aspe, Luz-Gavarnie und Aure. Bis auf eine Höhe von 3.298 Metern am Vignemale birgt er Wunder wie den Felsenkessel Cirque de Gavarnie, den isoliert stehenden Berg Pic du Midi d‘Ossau und die Wasserfälle im Tal von Cauteret. Sie können große Raubvögel wie den Königsadler und wilde Geier sehen, aber auch Braunbären, iberische Steinböcke und Murmeltiere. Um ihnen zu begegnen, gibt es nichts Besseres als eine Wanderung. Nachts beobachten Sie die Milchstraße und die Sterne. 

 

Wussten Sie schon? Der Park hat Lehrpfade eingerichtet, die mit dem Gütesiegel „Tourismus und Handicap“ versehen sind: Es sind die Wege im Tal Vallée du Tech, von Boucharo-Gavarnie und der Baumlehrpfad Etsaut.

Wie kommen Sie dorthin? Der Park wird von den Bahnhöfen Pau, Tarbes, Oloron und Lannemezan aus angefahren. Von diesen Bahnhöfen aus bedienen Busse die Täler.

>> Steigen Sie in den Zug nach Pau!

 

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Le massif des Cévennes - © iStock - kodachrome25

Die Cevennen, zwischen Wäldern, Schluchten und Kalksteinplateaus

Wenn Sie diesen Mittelgebirgspark, der im Süden des Zentralmassivs liegt, entdecken wollen, halten Sie im Bahnhof von Nîmes, Mendes oder Alès an. Der Park bietet mit dem Aigoual-Massiv, der Kalksteinebene Méjean, zu der auch die Tarn-Schlucht und die Jonte-Schlucht gehören, dem Berg Mont Lozère, den Tälern und dem Piemont der Cevennen einen reichen Schatz an Wäldern, Felsen, Schluchten, Steppen und Feuchtgebieten. Otter, Flusskrebse mit weißen Beinen und Biber leben im Wasser, während Wildschweine und Hirsche durch den Wald rennen. Auf der Aktivitätenliste stehen Wandern und außerdem Klettersteige, Bogenschießen, Kanu oder Klettern zum Ausprobieren.

Wussten Sie schon? Im Jahr 2020 feierte der Park seinen 50. Geburtstag!

Wie kommen Sie dorthin? Der Park wird von den Bahnhöfen Nîmes, Mende, Alès sowie Villefort, Marvejols und Génolhac angefahren. Anschließend können Sie einen Bus zwischen Mende und Florac oder Alès und Florac nehmen. 

>> Steigen Sie in den Zug nach Nîmes

 

bouquetins parc
bouquetins parc - © iStock - ChristiLaLiberte

Die Ecrins, von Gipfeln bis zu Gletschern

Gipfelfan? Der Nationalpark Ecrins verfügt über stolze 150 Gipfel bis zu 3.0000 Metern Höhe und liegt zwischen Grenoble, Gap und Briançon. Zwischen den Departements Isère und Hautes-Alpes aufgeteilt schützt er sieben Täler: Briançonnais, Vallouise, Embrunais, Champsaur, Valgaudemar, Valbonnais und Oisans. Der Park ist ein Mosaik aus Gletschern, Gipfeln, Almen, Seen und Gebirgsbächen und bietet eine Landschaft von einer atemberaubenden Schönheit mit Gämsen, Steinböcken und Murmeltieren. Für die Sportlicheren gibt es den legendären Alpenweg Grand Tour des Ecrins, der von Gipfel zu Gipfel führt.

 

 

 

Wussten Sie schon? In den Gletschern des Parks befinden sich lebende Organismen wie einzellige Algen oder Gletscherflöhe oder Springschwänze.

Wie kommen Sie dorthin? Der Park wird von den Bahnhöfen Grenoble, Gap und Briançon, Embrun, Mont-Dauphin, L‘Argentière-la-Bessée angefahren. Von Grenoble nehmen sie die Buslinie in Richtung Le Bourg d‘Oisans, dann La Bérarde oder Briançon.

>> Steigen Sie in den Zug nach Grenoble!

 

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Marmotte en montagne - © iStock - MirasWonderland

Vanoise, Juwel des Hochgebirges

Lassen Sie sich in Savoyen im Nationalpark Vanois ablenken! Zwischen den Tälern Maurienne und Tarentaise umfasst er die höchsten Berge und wird von der Grande Casse mit 3.855 Metern dominiert. Gletscher, breite Pässe, Wälder, Heide, Prärie, Seen, die Natur zeigt sich hier in ihren schönsten Formen für das Glück der Murmeltiere, Gämsen und Steinböcke. Halten Sie bei Ihren Wanderungen nach den Spuren des Birkhuhns und des alpinen Schneehuhns Ausschau, seltene Vögel der Hochgebirgswelt. 

 

Wussten Sie schon? Der Park ist ein Schatzkästchen der Alpen-Zwergorchidee, einer geschützte Blume, ebenso wie des Enzians mit bauchigem Kelch, den man an seinen blauen Blüten erkennt. 

Wie kommen Sie dorthin? Der Park wird von den Bahnhöfen Bourg Saint Maurice, Modane und Moûtiers angefahren. Anschließend können Sie im Bus in die Gemeinden des Parks fahren. 

>> Steigen Sie in den Zug nach Modane

 

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Forêt chêne - © iStock - IwonaWawra

Der Waldnationalpark, zwischen Champagne und Burgund

Lieben Sie Bäume? Im Osten Frankreichs schützt der Waldnationalpark zwischen der Champagne und Burgund Tiefland-Laubwälder, die seit der französischen Revolution existieren. Er birgt auch Füchse und Hirsche, aber auch seltene Schwarzstörche und Waldkatzen.  Ideal für eine Erholung unter Bäumen bietet er mehrere Hundert Kilometer Wanderwege, die man in Begleitung eines Esels gehen kann, sowie Baumklettern

>> Fahrradtour durch das Weinbaugebiet Burgund

 

Wussten Sie schon? Sie können in dem Park geschützte Blumen wie den Märzenbecher mit seinen zarten weißen Glocken und den Frauenschuh, eine Orchidee, die ein niederes Blütenblatt in Form eines Beutels präsentiert, sehen. 

Wie kommen Sie dorthin? Der Park wird von den Bahnhöfen Dijon, Montbard, Chaumont, Langres, Is-sur-Tille angefahren. Im Departement Côte d‘Or bedienen die Autobuslinien 54, 50, 55 und 56 den Park.

>> Steigen Sie in den Zug nach Dijon

 

(1) Der Zug stößt bis zu 50-mal weniger als das Auto aus: Die Berechnung basiert auf der CO2e-Emission eines geteilten Autos (durchschnittliche Auslastung mit 2,2 Passagieren) aus der ADEME Carbon Base, d. h. 88g CO2e/km/Reisender, geteilt durch die durchschnittliche CO2e-Emission eines Hochgeschwindigkeitszugs (TGV, Lyria, OUIGO) aus dem Energieverbrauch auf der Grundlage des Jahres 2019, d. h. 1,73g CO2e/km/Reisender. (Quelle: Stromübertragungsnetz (Rte), 2019) und Nutzung von 2019).

(2) Der Zug stößt bis zu 80-mal weniger als das Flugzeug aus: Die Berechnung basiert auf der CO2e-Emission eines Flugzeugs aus der ADEME Base Carbon (Flugzeug - Passagiere - 101-220 Sitze, Strecken von <500 km, 500-1.000 km und Kurzstrecke ohne Widerstand), d. h. 141g CO2e/km/Reisender, geteilt durch die durchschnittliche CO2e-Emission eines Hochgeschwindigkeitszugs (TGV, Lyria, OUIGO) aus dem Energieverbrauch auf der Grundlage des Jahres 2019, d. h. 1,73g CO2e/km/Reisender (Quelle: Stromübertragungsnetz (Rte), 2019) und Nutzung von 2019).

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Rédactrice

04/04/2021